Traumatherapeutische Begleitung und persönliche Entwicklung
Sich selbst begegnen. Innere Verbundenheit finden.
Potenziale entfalten. Neues ermöglichen.
Einzelbegleitung: Individuelle therapeutische Arbeit mit persönlichem Anliegen
TIRA-Aufstellungen: Innere Zusammenhänge verstehen, Ich-Bindung stärken, neue Perspektiven eröffnen.
Ich unterstütze Menschen darin, seelische Verletzungen und belastende Erfahrungen achtsam wahrzunehmen, zu verstehen und Schritt für Schritt zu verarbeiten. Auf diesem Weg können sie einen stärkeren Zugang zu sich selbst finden, ihre Identität festigen und einen liebevollen, wertschätzenden Umgang mit sich selbst entwickeln. So kann ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben wachsen.
Jeder Mensch ist einzigartig und in seinem Erleben vielschichtig. Kein einzelner therapeutischer Ansatz kann dieser Individualität und den unterschiedlichen Ebenen menschlichen Erlebens gleichermaßen gerecht werden. Deshalb verbinde ich verschiedene, sich ergänzende Methoden zu einem ganzheitlichen Ansatz.
Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen die individuelle Lebensgeschichte und das persönliche Anliegen jedes Menschen. Meine Begleitung richtet sich nach seinen Bedürfnissen, Ressourcen und Möglichkeiten – achtsam, wertschätzend und in seinem eigenen Tempo.
Somatic Experiencing nach Peter Levine (SE®): Körperorientierter Ansatz zur Verarbeitung traumatischer Erfahrungen, insbesondere von Schocktraumata, mit Schwerpunkt auf der Regulation des Nervensystems.
Traumaintegrative Ich-Rückanbindung nach Dagmar Strauß (TIRA): Traumaintegrierende Aufstellungen basierend auf neuroaffektiver Regulation, welche die Verarbeitung von Bindungs- und Entwicklungstraumata sowie unbewusste und transgenerationale Aspekte einbeziehen.
Potenzialorientierte Psychotherapie nach Wolf Büntig: Ein humanistisch und tiefenpsychologisch orientierter Ansatz zur Entfaltung persönlicher Potenziale und zur Entwicklung eines tieferen Selbstverständnisses.
Neuroaffektives Beziehungsmodell (NARM) nach Laurence Heller: Körper- und beziehungsorientierter psychotherapeutischer Ansatz zur Bearbeitung von Entwicklungstraumata und deren Auswirkungen auf das heutige Erleben, die Beziehungen und den Umgang mit sich selbst.
Wichtige theoretische Grundlagen meiner Arbeit bilden die Polyvagaltheorie nach Stephen Porges, die Identitätsorientierte Psychotraumatheorie nach Franz Ruppert sowie Erkenntnisse aus der Bindungs- und Entwicklungspsychologie. Diese Ansätze beleuchten auf unterschiedliche Weise, wie unser Nervensystem, frühe Beziehungserfahrungen und unsere persönliche Entwicklung miteinander verbunden sind und unser heutiges Erleben und Verhalten prägen.
Ergänzend können Elemente der Verhaltenstherapie und weiterer therapeutischer Verfahren einbezogen werden – abgestimmt auf Ihr persönliches Anliegen und Ihre individuellen Bedürfnisse.
Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Ansätzen finden Sie unter „Verfahren und Theorie“.
Mögliche Anliegen sind beispielsweise:
- Emotionale Belastungen, Ängste und Erschöpfung
- Schwierigkeiten in Beziehungen und wiederkehrende Konflikte
- Belastende Erfahrungen und deren Folgen
- Selbstwertprobleme, innere Konflikte und Schwierigkeiten im Umgang mit sich selbst
- Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen und Verhaltensmustern
- Berufliche Herausforderungen und Entscheidungsblockaden
- Schlafprobleme und körperliche Beschwerden mit möglichen seelischen Ursachen
Jedes Anliegen ist individuell. Gemeinsam erkunden wir mögliche Zusammenhänge und Wege zu mehr innerer Stabilität und Selbstverbundenheit.
„In uns allen gibt es eine Kraft, die spontan nach Kontakt, Gesundheit und Lebendigkeit strebt … vergleichbar damit, wie die Pflanze spontan dem Sonnenlicht entgegenwächst.“ Laurence Heller
Dieses Bild beschreibt etwas zutiefst Menschliches: Auch nach schmerzhaften Erfahrungen bleibt in uns eine Kraft lebendig, die nach Verbindung, Entwicklung und Lebendigkeit strebt. Selbst wenn wir uns erschöpft, abgeschnitten oder orientierungslos fühlen, bleibt in uns ein unversehrter Wesenskern bestehen. Er erinnert uns daran, dass Verletzungen uns prägen können, aber niemals unser ganzes Wesen ausmachen.
Belastende Erfahrungen können unser Denken, Fühlen und Verhalten nachhaltig beeinflussen. Manchmal wissen wir, was uns belastet. Oft sind uns die Zusammenhänge jedoch nicht bewusst – besonders dann, wenn die Erfahrungen bereits in der frühen Kindheit stattgefunden haben oder uns überfordert haben.
Nicht jedes belastende Erlebnis wird zum Trauma. Entscheidend ist, wie wir eine Erfahrung erleben und welche Möglichkeiten uns zur Verfügung stehen, sie zu verarbeiten. Unverarbeitete Erfahrungen können noch lange nachwirken und sich beispielsweise in Ängsten, inneren Konflikten, wiederkehrenden Verhaltensmustern oder körperlichen Beschwerden äußern.
Die Zeit allein reicht nicht immer aus, damit seelische Verletzungen heilen. Manchmal brauchen wir Unterstützung, um die damit verbundenen Gefühle zu verstehen, zu verarbeiten und in unsere Lebensgeschichte zu integrieren.
So tiefgreifend belastende Erfahrungen auch sein mögen: Sie bestimmen nicht allein, wer wir sind. In jedem Menschen liegen Fähigkeiten, Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten, die wieder zugänglich werden können.
In meiner Arbeit geht es darum, behutsam Zugang zu diesen inneren Ressourcen zu finden und zugleich den verletzten und belasteten Anteilen Raum zu geben. So können alte Schutzmuster besser verstanden, belastende Gefühle verarbeitet und neue Wege im Umgang mit sich selbst und anderen entwickelt werden.
Schritt für Schritt kann dadurch mehr innere Stabilität entstehen. Wir lernen, uns selbst mit mehr Verständnis zu begegnen, gewinnen Klarheit über unsere Bedürfnisse und entdecken neue Handlungsmöglichkeiten.
So können wir unser Leben zunehmend aus innerer Verbundenheit und Selbstbestimmung gestalten – statt überwiegend von alten Verletzungen und Schutzmustern geleitet zu werden.