Dipl.-Med. Marion Kunkel

Ich begleite und unterstütze Sie auf Ihrem Weg zu sich selbst.

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Wege zum Ich

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Psychodynamische Aufstellung

Die psychodynamische Aufstellung schafft einen Raum zur Begegnung mit innerpsychischen Aspekten in Bezug auf ein konkretes Thema und fördert die achtsame Aufarbeitung sowie die Verarbeitung zugrunde liegender Erfahrungen und Gefühle.

Ein erheblicher Anteil unseres Verhaltens und Fühlens wird von unbewussten Prozessen beeinflusst. In der Aufstellungsarbeit erhalten wir behutsam Zugang zu diesen inneren Dynamiken. Dies geschieht in einem sicheren, wohlwollenden Rahmen und mit fachkundiger, traumasensitiver Begleitung.

Ziel ist es, gesunde psychische Funktionen zu stabilisieren und zu stärken. Ursprünglich sinnvolle, heute jedoch dysfunktionale Bewältigungsstrategien werden erkannt und schrittweise reduziert. Gleichzeitig wird die Verarbeitung von an Trauma gebundenen Emotionen ermöglicht, sodass daraus entstandene Beschwerden und Probleme sich lösen können.

Die Arbeit fördert ein vertieftes Selbstverständnis und die Entwicklung eines gesunden, mitfühlenden Umgangs mit sich selbst. Dysfunktionale Muster, die ein gutes und erfülltes Leben beeinträchtigen, können auf allen Ebenen – kognitiv, emotional und im Verhalten – abgebaut werden. Dadurch entsteht mehr innere Stabilität, Klarheit und Handlungsspielraum.

Psychodynamische Aufstellungen können sowohl im Einzelsetting als auch im Rahmen einer Gruppe stattfinden und dauern in der Regel zwischen 60 und 90 Minuten.

Eine Aufstellung gestaltet sich in ihren wesentlichen Schritten folgendermaßen: Zu Beginn schildert der Klient sein Anliegen und beschreibt, was ihn aktuell bewegt. In der Gruppenarbeit wählt er anschließend für zentrale Aspekte seines Themas Personen aus, die stellvertretend in Resonanz gehen und den entsprechenden inneren Anteilen eine Stimme verleihen. Diese teilen ihre unmittelbaren Wahrnehmungen und Empfindungen mit, sodass ein Dialog zwischen dem Klienten und seinen inneren Anteilen entstehen kann. Durch diese Dynamik werden hinter dem ursprünglichen Anliegen liegende, häufig unbewusste Inhalte, Botschaften und Gefühle sichtbar und erfahrbar.

Im Einzelsetting werden statt Personen Platzhalter wie beispielsweise Filzmatten oder andere geeignete Gegenstände verwendet. Auch hier ermöglicht die Resonanzarbeit, verborgene und häufig unbewusste Inhalte, Gefühle und Botschaften sichtbar und erfahrbar zu machen.


Im Interesse der besseren Lesbarkeit verzichte ich auf geschlechtsspezifische Doppelnennungen. Auch bei Verwendung der männlichen Form sind jedoch ausdrücklich alle Geschlechter gemeint.